Let there be rock

Anno 1977 wüteten AC/DC lauter, dreckiger und härter als je zuvor - LET THERE BE ROCK! Mit Abstand das härteste, was die Australier in der Bon Scott-Ära eingezimmert haben. Jedenfalls, im direkten Vergleich zum Vorgänger DIRTY DEEDS legten die Australier eine mächtige Schippe drauf.

LET THERE BE ROCK wurde zum Markenzeichen der Band und - selbstredend - zum unverzichtbaren Teil jedes Gigs. Bei BAD BOY BOOGIE zeigt uns Angus seit ewigen Zeiten sein blankes Hinterteil (was ihm übrigens auf der ersten Tour im Jahre 1976 in Deutschland vertraglich verboten wurde). Außerdem gibt's mit WHOLE LOTTA ROSIE einen weiteren Klassiker aus dem endlosen Fundus der AC/DC-Hits und festen Bestandteil eines Konzertes.

DOG EAT DOG kam bei der letzten Tour sogar mal wieder zu Live-Ehren, und der Opener GO DOWN ist ein unterschützter Boogie-Rotz-Rocker der dreckigsten Sorte. Wer das Glück hat, die australische Version sein eigen zu nennen, darf sich noch über den langsamen Blues CRABSODY IN BLUE freuen, der in der Originalversion heute zu den Raritäten zählt.

Kurz und klein: LET THERE BE ROCK ist für mich ganz persönlich, zusammen mit BACK IN BLACK, das beste, was AC/DC jemals gemacht haben. Jeder Song ein Volltreffer! Unverbraucht, dreckig, laut und brillant - das ist Rock für die Ewigkeit!

  1. Go Down
  2. Dog Eat Dog
  3. Let there be Rock
  4. Bad Boy Boogie
  5. Problem Child
  6. Overdose
  7. Hell ain't a bad place to be
  8. Whole lotta Rosie