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Powerage

Zum AC/DC-Maniac wurde ich, als HELLS BELLS erschien - im Alter von 11 Jahren. Es gab also einiges nachzukaufen vom hart ersparten Taschengeld, und POWERAGE löste nur zurückhaltende Begeisterung aus. LET THERE BE ROCK, jau das rockte, HIGHWAY TO HELL sowieso, aber POWERAGE?

Das war 1980 und jetzt? Fragt man alteingesessene Fans nach ihrem Lieblingsalbum, so wird - jede Wette - der überwiegende Teil POWERAGE erwählen. Dies gilt übrigens auch für die Band selbst, die mit dem aktuellen Longplayer STIFF UPPER LIP den Weg „back to the roots“ zu POWERAGE suchte. Warum? POWERAGE klingt einfach nach AC/DC, und das wortwörtlich! Vielleicht war HIGHWAY TO HELL eleganter, LET THERE BE ROCK brachialer, aber POWERAGE hatte des gewisse Etwas, das ein Grower einfach braucht.

Die Platte ist in der Vielzahl grandioser AC/DC-Scheiben völlig zu Unrecht untergegangen, und lediglich SIN CITY hielt die POWERAGE-Fahne in den Live-Gigs hoch. Von lässig groovend („GONE SHOOTIN'“) über Riff-Monster („RIFF RAFF“) bis hin zu Rock-Abgehnummern der Marke UP TO MY NECK IN YOU oder ROCK'N'ROLL DAMNATION - POWERAGE hatte alles und noch mehr. Vielleicht DAS Album für den Experten!

Tracklist: (auf der CD-Version)