AC/DC - Düsseldorf, ISS Dome

Samstag, 7. März 2009

Am heutigen Samstag stoppte der Rock n' Roll Train nicht am Düsseldorfer Hauptbahnhof, sondern im Dom. Dem ISS-Dome um genau zu sein. Vier Tage nach der Absage des Gigs in Antwerpen wegen Krankheit von Brian, war trotz des erfolgreichen Auftritts in Leipzig noch etwas Sorge, ob es vielleicht einen Rückschlag für den älteren Herren gegeben hatte, geblieben.

Es ging überpünktlich um 19.55 h los mit den Iren „The Answer“, die nicht nur eine passende Rock n' Roll Show ablieferten, sondern auch ihre Livequalitäten unter Beweis stellen konnten. Für alle, die sich schon etwas mehr mit der Gruppe beschäftigt haben, war schnell klar, dass die Vier ihr Handwerk verstehen, gerade auch Sänger Cormac Neeso klang, als wenn er gerade aus dem Aufnahmestudio gekommen wäre. Knapp 35 Minuten durfte die Band auf der Bühne ihr Werk verrichten, bevor es noch einmal kurzzeitig hell wurde und ca. 20.50 h dann AC/DC die Bühne enterten.

Da auf der Setlist keine Überraschungen mehr zu erwarten waren, blieb es dabei, sich auf die bekannten Songs zu freuen und die Performance zu beobachten. Brian war von seiner Grippe nichts anzumerken, er klang besser als auf so manchen älteren Aufnahmen - Gerade die No-Bull DVD ist für mich eher ein negatives Beispiel - die tiefer gestimmten Gitarren und der veränderte Gesangsstil machten sich positiv bemerkbar.

Angus hatte zwar beim Intro von Thunderstruck noch leichte Probleme, aber ansonsten strotze der Auftritt vor Spielfreude. Ein Highlight in der Setlist war der europäische Neuzugang „Shot down in Flames“, warum sich „The Jack“ allerdings immer noch im Programm befindet bleibt mir verschlossen. Gerade die wenig subtilen Livelyrics kommen nicht an die Studioversion heran und stimmungsmäßig ist der Song eher für die innerkonzertliche Pinkelpause geeignet.

Mit dem üblichen Overload der Back in Black gehts weiter, auch Black Ice kommt noch zwei Mal zu Ehren, bevor ein weitere Hit-Quartett den ersten Abgang besiegelt.

Nach kurzer Pause kommt Angus aus dem flammenden Bühnenkeller gefahren um mit der Band nach „Highway to Hell“, dem obligatorischen „For those about to Rock“ und einem 21-gun Salute die Fans in die Düsseldorfer Nacht zu entlassen.

  1. Rock N Roll Train
  2. Hell Aint A Bad Place
  3. Back In Black
  4. Shot down in Flames
  5. Big Jack
  6. Dirty Deeds done dirt cheap
  7. Thunderstruck
  8. Black Ice
  9. The Jack
  10. Hells Bells
  11. Shoot To Thrill
  12. War Machine
  13. Anything Goes
  14. You Shook Me All Night Long
  15. TNT
  16. Whole Lotta Rosie
  17. Let There Be Rock
  1. Highway To Hell
  2. For Those About To Rock